»WENN ICH EINE WOLKE WÄRE« Mascha Kaléko und die Reise ihre Lebens
Lesung und Gespräch mit dem Autor Volker Weidermann

Einfach lesen! – Reihe
»Ich muss mich auf Wunder verlassen«, so Mascha Kaléko vor ihrer Deutschlandreise im Januar 1956: Siebzehn Jahre, nachdem sie Nazi-Deutschland in letzter Minute verlassen hat, kehrt sie zurück. Es ist eine Reise in die Vergangenheit – verbunden mit der bangen Frage, ob sie auch eine in die Zukunft sein kann.
Sie fährt nach Berlin, in die Stadt, in der sie glücklich gewesen war, in der sie als Dichterin erfolgreich geworden ist, die sie liebte, und durch das ganze Land, ein ganzes Jahr lang. Fast täglich schickt sie Briefe nach New York, an ihren Mann, die Liebe ihres Lebens, und erzählt – von märchenhaften Erfolgen, einem Wunder in Berlin, Abgründen, von einem alten, neuen Land.
VOLKER WEIDERMANN, geboren 1969 im Darmstadt, schreibt in seinem 2025 im Herbst vom Verlag Kiepenheuer & Witsch herausgegebenen klugen Buch über ein einzelnes Jahr und zeigt darin ein ganzes deutsch-jüdisches Leben. Es ist die Geschichte der heute wohl meistgelesenen deutschen Dichterin, in deren Humor, Esprit und Melancholie wir uns selbst erkennen.
»Ganz ehrlich? Ich beneide jeden, der noch nicht Volker Weidermanns großartiges Porträt der verfolgten deutschen Dichterin Mascha Kaléko gelesen hat!«
Maxim Biller,
Süddeutsche Zeitung Online, 29. Dezember 2025
Lesung am 05.06.2026 um 19 Uhr
Hönower Dorfkirche
Dorfstraße 32
15366 Hoppegarten
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