DEFA-KINO-ZEIT:
Einer trage des anderen Last
Regie: Lothar Warneke — Szenarium Wolfgang Held


Einfach sehen! – Reihe
Der Inhalt dieses DEFA-Spielfilms »EINER TRAGE DES ANDEREN LAST«, der am 28.Januar 1988 seine Uraufführung erlebte und den mehr als 1,2 Millionen Zuschauer gesehen haben, ist schnell erzählt. In einer privaten Lungenheilanstalt treffen Anfang 1950 der von der sozialistischen Idee durchdrungene Volkspolizist Josef Heiliger (Jörg Pose) und der evangelische Vikar Hubertus Koschenz (Manfred Möck) aufeinander. Sie sind an Tuberkulose erkrankt und müssen sich unfreiwillig ein Krankenzimmer teilen. Beide tragen zunächst ihre kontroversen Weltanschauungen demonstrativ zur Schau. Der Kommunist und der Christ lernen jedoch im Laufe der Zeit, weil sie viel gemeinsames humanistisches Gedankengut verbindet, in einer für sie ungewöhnlichen Situation, miteinander leben zu müssen.
»Als der Regisseur Lothar Warneke am 5. Juni 2005 verstarb, würdigte ihn Matthias Platzeck, damals Ministerpräsident von Brandenburg, als einen der ‚ganz Großen‘ des deutschen Kinos, der mit seiner ‚leisen menschlichen Art‘ in ‚Einer trage des anderen Last‘ ‚Millionen in die Kinos‘ gezogen habe. Dass dieser so erfolgreiche Film sein letzter war, verschweigt der Nachruf. In der gewendeten Republik fand Warneke keine Arbeit als Regisseur mehr«, ist in einem Kommentar auf der Webseite Moviepilot zu lesen.
Die beiden Darsteller wurden übrigens bei der 38. Berlinale 1988 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Hauses der Generationen Hoppegarten und der Gruppe mach art im Hönower Bürger-Verein.


Filmvorführung am 09.07.2026 um 19 Uhr
Haus der Generationen
Lindenallee 12
15366 Hoppegarten
Anfragen für Platzreservierungen
reservierung@gruppe-mach-art.de oder
peter.schwuchow@johanniter.de
